Elke Kahr gegen Verkauf der Energie Graz

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Im Energiebereich gibt es bereits seit 2004 eine erfolgreiche Kooperation zwischen Stadt und Land durch die Energie Graz GmbH. „Gerne können wir über weitere Kooperationen in all diesen Bereichen sprechen", sagt Elke Kahr.  
Foto: © Julia Prassl

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Graz und dem Land Steiermark ist auf einer Vielzahl von Gebieten sinnvoll und notwendig. Themen wie Energieversorgung, die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs, des Sports, der Kultur sowie die Wasserversorgung der Steiermark sind dabei von zentraler Bedeutung.

Im Energiebereich gibt es bereits seit 2004 eine erfolgreiche Kooperation zwischen Stadt und Land durch die Energie Graz GmbH, die seit 20 Jahren zuverlässig für die Grazerinnen und Grazer tätig ist.

Bürgermeisterin Elke Kahr begrüßt die Gesprächseinladung des Landeshauptmannes und betont: „Gerne können wir über weitere Kooperationen in all diesen Bereichen sprechen. Einen Verkauf der Energie Graz schließe ich jedoch aus – auch angesichts der Tatsache, dass es keine Garantie gibt, dass die Energie Steiermark nach der Landtagswahl nicht teilweise an private Unternehmen verkauft wird.“

Die Stadt Graz verfolgt durch ihre Töchteruntehmen Energie und Holding Graz aktuell zudem die Strategie, unabhängiger vom Energiemarkt zu werden, um stabilere Preise für die Bürger:innen zu gewährleisten. So werden unter anderem das Energiewerk Graz und die Energetische Klärschlammverwertung umgesetzt, die künftig rund 20 Prozent des Fernwärmebedarfs der Stadt umweltfreundlich decken werden. Auch beim Geothermieprojekt der OMV in der Oststeiermark gibt es zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land.

Darüber hinaus setzt die Stadt in den kommenden zwei Jahren einen Photovoltaik-Masterplan um, durch den etwa ein Drittel des Strombedarfs des Haus Graz künftig über eigene Photovoltaikanlagen produziert werden soll.

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